Dienstag, 6. März 2012

Würden Beamte ihren Chef an ihrem freien Tag umbringen?

Man sollte ja annehmen, dass die meisten gewalttätigen Aktionen gegen Vorgesetzte einen Grund haben. Genauso wie Eheleute, die sich nach 50+x Jahren umbringen. Einen Grund dafür gibt es meistens. Aber stellen wir uns vor, dass wir ein kleiner Verwaltungsbeamter sind, der seit 27 Jahren bei Beförderungen übergangen wurde und mit dem auch niemand etwas zu tun haben will, außer wenn er besoffen auf der Weihnachtsfeier mit dem blanken Gesäß sich in die Bohle setzt. Würde der solch eine Tat an seinem freien Tag verüben? Die Frage hat sich bei mir nach gestern Abend gestellt, da in der Serie „Der letzte Bulle“ eine Bibliothekarin ihre Mitarbeiterin an ihrem Freitag umbrachte. Angestellte von öffentlichen Buchhäusern sind zwar keine Beamten, aber ernsthaft gefragt wäre es doch viel sinnvoller so etwas vor seinem freien Tag zu erledigen. Eine Erklärung dafür bleibe ich jetzt jedem schuldig, da ich es erstens nicht vorhabe und zweitens vermutlich jedes Argument gut mit einem Gegenbeispiel widerlegt werden könnte. Ist eher so eine Gefühlssache, die auch mit vielen Klischees zusammen hängt. Allerdings bin ich immer noch fest davon überzeugt, dass in Deutschland niemals Sonntagsabends um 20:15 eine Revolution beginnen würde. Es sei denn Til Schweiger würde Günther Jauch in Notwehr in Hamburg erschießen. Damit habe ich eine perfekte und elegante Überleitung zum nächsten Thema geschaffen: Talkshows. Während die Politiktalkshows bei mir Übelkeit und die nachmittäglichen Psychologie/Kuppelsendungen Fremdschämen hervorrufen hat es die Sendung von Böhmermann und Roche (zdf.kultur) es geschafft mich für eine Stunde zu fesseln. Vermutlich weil es einfach nur noch absurd ist und auf einer schönen Meta-Ebene über diese ganze Palaver reden kann.
Ich bin übrigens dafür, dass Gauck schnellstmöglich aus dem Amt fliegt, denn nur so besteht noch eine realistische Chance, dass Helmut Schmidt Präsident wird. Am liebsten aber natürlich mit dem Kohl zusammen. Die können dann Wettrennen in Bellevue fahren und deren Kinder bekommen sicherlich kein Bobbycar mehr geschenkt. Außerdem sind die beiden schon durch so viele Affären abgehärtet, dass denen einfach nichts anhaben kann.  

Dienstag, 24. Januar 2012

Gottschalk Live (2)

Armin Rhode da, war cool, bringt auch was gutes mit. Schade aber, dass die Sendung zu kurz ist. Hätte gerne gesehen, wie die beiden die zwei Flaschen Wein leeren. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann Outtakes.
Die Werbung ist jetzt, man kann fast sagen, intelligent geschaltet. Aber was läuft denn da? Sollen jetzt die Fracking-Verbrecher von Exxon ein neues Image bekommen durch die ARD/Gottschalk? Das zeigt doch immer die ganze Farce, die bei den Öffentlich-Rechtlichen abläuft. Auf der einen Seite kommen da Reportagen über die Gefahren und Verbrechen solcher Firmen aber dann dürfen die auch noch Sendezeit kaufen?  
Absolutes Unwort: „Oscar-Worthy“ Ach du kacke. Was ist denn da bitte in unser Goldlöckchen gefahren. Ein Anfall von Ausdrucks-Legasthenie? 
Beckenbauer ohne Geschenk, aber dafür wird der Wein getrunken. Sonst eher belanglos geredet, nicht wirklich interessant.
Die Ming-Vasen-Lampe mit roten Schirm ist, finde ich, wirklich absolut hässlich.
Aber ich bin ja einfach rumzukriegen und mit süßen Tierbabys (außer Nacktmullen) geht das auch immer gut und mit dem kleinen neugeborenen Eisbärenbaby verzeihe ich ihm absolut alles. Dazu diese Klaviermusik und die Ankündigung, dass jetzt immer etwas gezeigt wird, hab ich endlich eine Ausrede für mich gefunden mir die Sendung anzusehen. Einen weiteren bösen Kommentar verkneife ich mir für heute.


Montag, 23. Januar 2012

Gottschalk Live (1)

Das könnte vielleicht mein neues Hobby werden mich über diesen Non-Sense, den die ARD ab jetzt von Mo-Do um 19:20 für eine halbe Stunde produziert, auszukotzen. Auch wenn der Gottschalk einem unsympathisch sein mag, weil er Frauen begrabbelt, schlechte Witze reißt, pauschal ganze Länder beleidigt usw. muss man doch irgendwie anerkennen, dass ihn immer noch alle irgendwie sehen wollen. Ob das jetzt genau das ist, was sich einige erhofft haben weiß ich leider nicht.
Heute gabs die erste Sendung, ok vielleicht hat er etwas Narrenfreiheit, aber das war irgendwie seltsam. Klar er stellt erstmal das Konzept etwas vor, aber der Einstieg mit einem zwanghaften Dauergrinsen, war schon etwas arg steif. Die Behauptung, dass die Klamotten jetzt besser sind als vorher, halte ich ebenfalls für ein Gerücht. Nun, dann gab es etwas Paaranlalyse, dann wurden Engländer beleidigt (Fußball + Kleidung) und dann kam Bully, der brachte Pantoffeln aus dem Hotel geklaut mit, was eigentlich der beste Witz der Sendung war.
Die Einrichtung ist allerdings interessant, und wenn das wirklich das Wohnzimmer vom Gottschalk ist, dann alle Achtung. Dazu VanGogh Buch im Regal, CheGuevara an der Wand und England-Decke auf der Couch. Ach so, es wurde uns eine Wulff und Rettungsschirm freie Sendung versprochen, aber um eine Guttenberg-Anspielung kommt auch er nicht herum. Aber jetzt das verwerflichste: Werbung! Zwei Mal Werbung! Haben sie die eigentlich noch alle bei der ARD? Man ist doch kein Privatsender! Kann er nicht irgendwie eine Tasse vom Sponsor haben und dazu Leibniz Kekse und Goldbären austeilen? Muss man unbedingt dabei Autowerbung machen und das jedesmal mit diesem Gedudel ankündigen? Nein, muss man nicht. Nachdem die Überleitung zum Wetter gemacht wurde ist übrigens der Live-Stream eingebrochen. Na toll.
Fazit: Das geht besser.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Locomotive Breath


Ian Anderson und Bruce Dickinson singen "Locomotive Breath". Die Aufnahme ist nicht die Beste, aber dennoch einfach genial.

Komik, die das Leben schreibt

Guttenberg wird EU-Berater in Sachen Internetfragen. Das muss man erst einmal verdauen. Das ist ungefähr so abstrus als würde ich Günther Beckstein zum Ehrenmitglied der Anonymen Alkoholiker ernennen. Wer ist nicht mehr weiß, dass war der CSU Ministerpräsident, der der festen Überzeugung war nach zwei Maß noch sein Auto selbst fahren zu können. Was geht eigentlich in den Köpfen dieser Menschen vor sich? Ist es nur Sucht nach Aufmerksamkeit, egal welcher Art, denn (fast) jede Publicity ist eine gute, oder ist der Berater in solchen Momenten gerade an der Theke versackt und kann einem nicht jedes Wort soufflieren?

James Hetfield hat es übrigens geschafft kein Vernunftwesen mehr zu sein. Er hat erfolgreich seine synthetische Einheit der Apperzeption zur transzendenten Selbstbewusstseinsbestimmung abgelegt und ist daher der Tisch. Aber dazu in ein paar Wochen mehr.

Sonntag, 27. November 2011

Zum vorerst letzten Mal über die Bahn herziehen

Ich mag die Bahn. Ehrlich. Ich habe schon super Dinge mit ihr erlebt. Skurrile Fahrten und meistens war doch alles pünktlich. Ich muss mich nicht aufregen, wenn es mal etwas später wird, dafür hab ich Musik und was zu Lesen dabei. Ich mag auch die Ansagen, mein Favorit ist, wenn man nach Berlin kommt, mit den Regionalzügen und angesagt wird: "Berlin Hauptbahnhof tief". Wird es das bald auch in Stuttgart geben? Muss man dann tief ansagen, da er ja tief liegt, aber es gibt ja nur eine Gleisebene. Vermutlich also eher nicht. Bleibt es doch irgendwie beim Alten und auch wieder doch nicht. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, denn wenn nächstes Jahr rauskommt, dass das alles 6 oder 7 oder gar 8 Milliarden kosten wird, dann wird es vermutlich auch irgendwann der Bahn zu teuer. Die Hoffnung, dass die Idiotie nicht siegt, sollte man nicht aufgeben. So lange braucht man aber sicherlich Humor, daher für euch ein circa ein Jahr alter Beitrag von WDR 5 über S21. Viel Spaß beim Hören


Sonntag, 9. Oktober 2011

Beweisfoto

Mehr gits heute nicht. Nur ein Beweisfoto. Morgen fängt die Uni wieder an, also für die anderen nicht für mich, denn ich hab Montags frei. Aber auch nur die ersten Wochen, dann hab ich morgens von 7 bis 11 Praktikum in Messtechnik. Das wird ein Spaß.
Genug Geschwafel, here you go: